Gerhard Amendt

Gerhard Amendt präsentiert hier Texte, die sich mit dem Feminismus, dem Verhältnis der Geschlechter im Allgemeinen und im Detail, z.B. mit der häuslichen Gewalt und deren Ursachen beschäftigen. Er ist Verfechter der These, dass unsere Gesellschaft dringend ein neues Arrangement der Geschlechter braucht.
Wir beginnen diese Serie mit einem Text, der das Verhältnis zwischen Müttern und ihren Söhnen reflektiert. Bezeichnend ist vielleicht, dass nur im Ausland eine Zeitschrift es wagt, diesen Aufsatz zu veröffentlichen. Aus aktuellem Anlass folgt darauf ein Text zum Antisemitismus im Feminismus.

Gerhard Amendt ist emeritierter Universitätsprofessor für Geschlechter und Generationenforschung an der Universität Bremen und ehemaliger Direktor des gleichnamigen Instituts, Autor zahlreicher Bücher und Aufsätze wie Das Leben unerwünschter Kinder, Herausgeber der deutschen Ausgabe des Handbuchs Familiäre Gewalt im Fokus, Von Höllenhunden und Himmelswesen, Die Macht der Frauenärzte, Scheidungsväter etc. Filmemacher und Publizist sowie ehemaliger Leiter der Pro Familia Bremen für Familienplanung und Schwangerschaftsabbruch und Berater internationaler Organisationen in Fragen der Familienplanung.

Bisher veröffentlicht
  • Man kommt als Mann zur Welt, aber man wird auch dazu gemacht. Besonders von der Mutter.
    Hier soll der Frage nachgegangen werden, was es sein könnte, was seit Jahrzehnten gerade Männern die Sprache über die kollektive Abwertung durch Feminismus und Genderpolitik verschlägt. Ich will der Vermutung nachgehen, dass das Schweigen der Söhne vor allem mit Besonderheiten ihrer Beziehung zur Mutter während der frühen Lebensjahre zusammenhängen könnte.
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